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Dubiose Meldungen über die Megaupload-Rückkehr

 News  ChriS
 Samstag 21. 01. 2012
 

Kurz nachdem bekannt wurde, dass die Datei-Hosting-Plattform MegaUpload.com von der US-amerikanischen Bundespolizei FBI geschlossen wurde, tauchten Berichte über eine angebliche Rückkehr des Angebots auf.

Hinweise auf die Megaupload-Rückkehr wurden unter anderem von zahlreichen Nutzern der Microblogging-Plattform Twitter in Umlauf gebracht. Anstelle eines Domainnamens findet sich in den besagten Tweets jedoch nur eine IP-Adresse wieder, die zum Bereich eines in den Niederlanden ansässigen Webhosters gehört.

Ruft man diese Adresse auf, so erscheint eine Webseite, die zumindest auf den ersten Blick eine große Ähnlichkeit zu Megaupload.com aufweist. An dieser Stelle findet man darüber hinaus einen Hinweis darauf, dass man gegenwärtig auf eine IP-Adresse setzt, da man noch keinen Domainnamen dafür zur Verfügung hat.

Ferner soll es sich hierbei um die neue Webseite von Megaupload handeln und man sei damit beschäftigt, den Dienst wieder im vollen Umfang und mit allen Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Auch wenn es gegenwärtig im Hinblick auf diese Webseite noch keine konkreten Anzeichen dafür gibt, gehen Sicherheitsexperten davon aus, dass virtuelle Betrüger in absehbarer Zeit die Schließung von Megaupload zur Verfolgung ihrer Ziele nutzen könnten.

Unter der Adresse MegaUpload.bz war zwischenzeitlich eine weitere angebliche Nachfolger-Webseite von Megaupload zugänglich. Auch im Hinblick auf diese Webseite war die Rede davon, dass die Betreiber daran arbeiten, den Dienst so schnell wie möglich wieder anbieten zu wollen.

 

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Anonymous hat eine neue Waffe für DDoS-Angriffe

 Hacker  ChriS
 Samstag 21. 01. 2012
 

Am Donnerstag haben Aktivisten der Anonymous-Bewegung im Rahmen der Operation Megaupload so genannte DDoS-Angriffe auf verschiedene Webseiten gestartet. Zu diesem Zweck wurde offenbar auf ein neues Werkzeug gesetzt.

Um verschiedene Webseiten erfolgreich lahmlegen zu können, setzte man bei Anonymous bisher in vielen Fällen auf den Einsatz der Anwendung namens Low Orbit Ion Cannon (LOIC). Auch wenn sich die Nutzung dieser Anwendung relativ einfach gestaltet, muss die Software zunächst heruntergeladen werden. Bei der angesprochenen neuen Waffe entfällt dieser Schritt.

Abgesehen davon erweist es sich zur Verfolgung der Ziele für Anonymous als nützlich, da hierbei schon der Besuch einer bestimmten Webseite ausreicht und der Angriff automatisch startet. Die besagte Webseite wurde unter anderem auf der Online-Plattform PasteHTML gehostet. Dank dem integrierten JavaScript-Code wurde direkt nach dem Aufruf ein Angriff auf die Internetpräsenz des US-Justizministeriums gestartet.

Zur Verbreitung der relevanten Adressen wurde unter anderem auf Twitter gesetzt. Anonymous-Mitglieder und Sympathisanten verbreiteten die Links unter anderem über die Microblogging-Plattform. In mehreren Fällen kamen verkürzte URLs zum Einsatz und es wurden falsche Vorwände angegeben.

Neben dem Internetangebot des US-Justizministeriums wurden auch die Webseiten des FBI, der Musik-Lobbyisten der RIAA, der Filmindustrievereinigung MPAA, des US-Urheberrechtsamts und einiger Plattenfirmen wie Warner Music, Universal Music und BMI ins Visier genommen und teilweise für mehrere Stunden in dieser Woche lahmgelegt.

 

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Anonymous rächt Schließung von MegaUpload.com

 News  ChriS
 Samstag 21. 01. 2012
 

Nachdem das US-Justizministerium die bekannte Filehosting-Plattform MegaUpload.com durch das FBI schließen ließ und deren Betreiber um den Deutschen Kim "Kimble" Schmitz verhaftete, greift die Gruppierung Anonymous im Rahmen ihrer "bisher größten Attacke" diverse Websites an.

Seit mehreren Stunden attackieren die lose zusammengewürfelten Mitglieder von Anonymous unter anderem die Internetangebote des US-Justizministeriums, des FBI, der Musik-Lobbyisten der RIAA, der Filmindustrievereinigung MPAA, des US-Urheberrechtsamts und einiger Plattenfirmen wie Warner Music, Universal Music und BMI. Die neue französische Behörde für den Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen HADOPI ist derzeit wie die meisten der genannten Websites entweder schlecht oder gar nicht erreichbar.

Über seine Twitter-Kanäle und ein Weblog lässt Anonymous aktuell in kurzen Abständen vermelden, dass man weitere Websites in die Knie gezwungen hat. Die Angriffe erfolgen wie bei den selbsternannten "Kämpfern für die Internet-Freiheit" üblich mit Hilfe sogenannter Distributed Denial of Service (DDoS) Attacken, bei denen zahlreiche Nutzer die Websites mit einer zu hohen Zahl von Anfragen überschwemmen.

Die Aktion wird als "Operation MegaUpload" bezeichnet und stellt eine direkte Antwort auf die von den US-Behörden durchgesetzte Schließung von MegaUpload.com und die Festnahme von Schmitz und drei weiteren Personen dar. Den insgesamt sieben Beschuldigten werden Urheberrechtsverletzungen und Geldwäsche vorgeworfen. Sie sollen einen Schaden von 500 Millionen Dollar verursacht und aus dem Betrieb des Online-Dateispeichers rund 175 Millionen Dollar erwirtschaftet haben.

Zwischenzeitlich war unter MegaUpload.bz eine angeblich neue Website des Filehosters verfügbar, die jetzt aber aufgrund des großen Interesses nur noch schlecht zu erreichen ist. Ihre Betreiber arbeiten derzeit angeblich daran, den Dienst schnellstmöglich wieder zugänglich zu machen. An den Attacken auf die Websites von Behörden und Unternehmen sind derzeit angeblich weit über 5000 Anonymous-Mitglieder beteiligt.

Das US-Justizministerium hat über seinen offiziellen Twitter-Account bestätigt, dass man derzeit eine "erheblich gesteigerte Aktivität" auf der eigenen Website feststelle. Dies werde als bösartige Handlung betrachtet, bis der genaue Grund dafür festgestellt werden könne. Die Website der deutschen GEMA ist nach wie vor erreichbar.

 

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Valve: Steam generiert 780 Petabyte Datenverkehr

 Games  ChriS
 Montag 09. 01. 2012
 

Die Spieleplattform Steam von Valve verzeichnet weiterhin ein massives Wachstum. Obwohl die Konkurrenz langsam zulegen kann, hat sich der Umsatz 2011 im siebten Jahr in Folge um mehr als 100 Prozent gesteigert, teilte das Unternehmen mit.

Wie Valve ausführte, plane man, einen großen Teil dieser Einnahmen wieder in die Plattform zu investieren, um den Service gegenüber dem Spieler auszubauen und neue Features zu implementieren. Aktuell sind rund 40 Millionen Nutzer bei dem Dienst angemeldet. In Spitzenzeiten müssen die dahinterliegenden Systeme bereits über 5 Millionen Nutzer parallel bedienen.

Entsprechend hoch ist auch der Datenverkehr, den die Plattform mit den rund 1.800 Spielen, die auf ihr gehostet sind, generierte. Wie der Betreiber zu berichten wusste, habe man im vergangenen Jahr insgesamt 780 Petabyte Daten über die Leitungen geschickt. Die Menge wird sich in der kommenden Zeit wohl noch einmal deutlich steigern.

Bewährt habe sich die Funktion zum In-Game-Verkauf von zusätzlichen Inhalten. 19 Millionen Transaktion wurden bisher über dieses Feature durchgeführt. Seit Juni werden über Steam auch Free-to-Play-Games bereitgestellt, die über eben jenem Weg finanziert werden können. 18 Titel sind hier bereits online und laut Valve soll deren Zahl im neuen Jahr deutlich zulegen.

Aktuell bereitet das Unternehmen den Start des neuen Features "Big Picture UI" vor. Dieses soll es Nutzern ermöglichen, die Spiele der Plattform auch auf großen Displays wie Fernsehern und in verschiedenen Räumen ihres Zuhauses zu spielen.

 

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5 Jahre voller Jubel und Trubel

 Mobilfunk  ChriS
 Montag 09. 01. 2012
 

Heute vor fünf Jahren stellte der Computer-Konzern Apple mit dem iPhone ein Mobiltelefon vor, dass zu einen tiefgreifenden Umbruch in dem Smartphone-Markt führte. Das Produkt war im Grunde der entscheidende Impuls, mit dem das Mobile Internet aus den Startlöchern kam.

Nachdem der damalige Apple-Chef Steve Jobs das Gerät erstmals präsentierte, gab es einigen Aufruhr. Vor allem die bis dahin dominierenden Smartphone-Hersteller wurden durch das vergleichsweise simple Bedienkonzept über einen Touchscreen, der auf Fingerberührungen reagiert, nervös und begannen schnell, selbst an entsprechenden Konkurrenzprodukten zu arbeiten. Andere - wie beispielsweise Microsoft-Chef Steve Ballmer - glaubten, das Gerät werde wegen seines hohen Preises und mangelnden Features für die Vermarktung an Business-Nutzer schon bald scheitern.

Abgesehen, vom völlig neuen Konzept der Interaktion mit dem Nutzer, waren die technischen Möglichkeiten beim ersten iPhone durchaus recht begrenzt. Für Datenverbindungen konnte nicht auf 3G-Netze, sondern nur auf EDGE zurückgegriffen werden, und die verfügbaren Anwendungen beschränkten sich auf einige Widgets, die auf Web-Technologien basierten.


Es zeigte sich aber, dass für viele Nutzer eben nicht High End-Technik zählt, sondern die Nutzerfreundlichkeit. Und selbst mit den beschränkten Mitteln des ersten iPhones konnte unterwegs so leicht und bequem auf Web-Inhalte zugegriffen werden, wie mit keinem anderen Gerät zu dieser Zeit. Schnell wurde klar, dass die Verkaufszahlen über den Erwartungen lagen und die Anfangs belächelte Zielsetzung von Steve Jobs, einen Marktanteil von einem Prozent zu erreichen, durchaus realistisch war.

Verzeichnete Apple mit dem ersten iPhone bereits ordentliche Absatzzahlen, ging es mit der Markteinführung des iPhone 3G erst richtig los. Der Verkauf stieg mit dessen Erscheinen sprunghaft an. In Verbindung mit dem zu diesem Zeitpunkt ebenfalls verfügbaren SDK, dass die Entwicklung von nativen Anwendungen erlaubte, wurde die Plattform zu einem florierenden Ökosystem, dass nicht nur Apple, sondern auch einer ganzen Reihe von kleinen Software-Firmen gute Einnahmen bescherte. Insgesamt verkaufte Apple weltweit bisher fast 150 Millionen iPhones, rund die Hälfte davon allein im letzten Jahr.

Das Bedienkonzept des iPhones ist im Zuge dieses Erfolges im Smartphone-Bereich inzwischen zum Standard geworden. Der Computer-Konzern aus Cupertino hat die gesamte Entwicklungsdynamik in dem Segment maßgeblich geprägt. Die ehemaligen Stars der Szene tun sich schwer, mitzuhalten. Statt dessen haben andere Anbieter die Chance genutzt, die ihnen schließlich Google brachte: Der Suchmaschinenkonzern bescherte der Branche mit Android eine Plattform, mit der man wieder konkurrenzfähig war.

 

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